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Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen

Weltweit gibt es schätzungsweise 250000 Kindersoldatinnen. Gesichert sind diese Zahlen jedoch nicht, da die meisten in bewaffneten Nicht-Regierunspruppierungen eingesetzt werden. In ca. 14 Ländern kämpfen Kindern im Krieg, trotz Verboten in vielen Ländern. In Myanmar werden die meisten Kindersoldatinnen eingesetzt.

In der Demokratischen Republik Kongo, in Somalia, im Sudan, in Uganda, im Jemen, Burundi, Indonesien und Russland sind Kinder besonders schlimm betroffen. Um dieses Problem zu lösen trat am 12. Februar 2002 das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot der Beteiligung von Kindern in bewaffneten Konflikten in Kraft. Daher wird jährlich am 12. Februar der Welttag gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten begangen.

Bisher sind dem Abkommen insgesamt 168 Staaten beigetreten. Deutschland hat das Zusatzprotokoll im Dezember 2004 ratifiziert. Durch dieses Abkommen gilt das Rekrutieren von Kindern unter 15 Jahren als Kriegsverbrechen und ist bei Kindern unter 18 Jahren verboten. Dadurch ist es mittlerweile möglich Menschen für die Rekrutierung von Kindersoldat*innen vor dem internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen.

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