FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du ein paar der häufigsten Fragen an uns. Die Antwort auf deine Frage ist nicht dabei? Dann stelle sie uns gerne Persönlich an: info@jupa-dreieich.de

Bis 2014 hatte die Aktivität des Jugendforums in Dreieich stagniert. Deshalb lud die Kinder- und Jugendförderung 400 zufällig ausgewählte Jugendliche ein, um zu diskutieren, welche Form der Partizipation sich für Jugendliche in Dreieich eigne. Am Ende der dafür vorgesehenen zweitägigen Klausur stand das klare Votum von 40 Teilnehmern für ein frei gewähltes Jugendparlament. In den darauffolgenden Monaten erarbeitete eine kleine Gruppe der Teilnehmer mit der Kinder- und Jugendförderung den Entwurf einer Geschäftsordnung. Parallel wurden die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die städtische Verwaltung sowie rechtliche Voraussetzungen mit dem Dezernenten, dem Gremienbüro und dem Referat Recht erörtert. Am Ende stand ein tragfähiges Konzept, das auf die gesetzlichen Bedingungen und die in Dreieich vorherrschenden Bedürfnisse angepasst war.

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Vielen Jugendlichen ist das Jugendparlament bekannt. Aufgrund seines kurzen Bestehens können allerdings wenige wirklich beurteilen, worum es sich dabei genau handelt. Die Wahrnehmung unter den Jugendlichen ist daher durchaus heterogen: Einige Jugendliche halten das Jugendparlament für überflüssig oder schätzen den Einfluss seiner Mitglieder sehr gering ein. Gleichermaßen gibt es aber Jugendliche, die sich über ihre politische Interessenvertretung freuen und die Arbeit des Jugendparlaments schätzen.

Im Jugendparlament gibt es für alle Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung Beauftragte, die an deren Sitzungen teilnehmen. Im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur besitzt das Jugendparlament Rederecht. Darüber hinaus hat das Jugendparlament ein sogenanntes Vorschlagsrecht. Dieses sieht vor, dass das Jugendparlament seine Vorschläge zunächst an den Magistrat weiterreicht. Der Magistrat entscheidet dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ob die Vorschläge des Jugendparlaments an die Ausschüsse, beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung, weitergeleitet werden.

Das Jugendparlament Dreieich gibt es seit dem 05. Dezember 2015

Eine Legislaturperiode dauert zwei Jahre.

Das Jugendparlament muss mindestens ein Mal im Kalendervierteljahr eine Vollversammlung abhalten. Aktuell trifft es sich etwa alle vier Wochen.

Alle zwei Jahre kann man für das Jugendparlament kandidieren. Dafür muss man zwischen 12 und 18 Jahren alt sein. Außerdem muss sich der eigene Hauptwohnsitz in Dreieich befinden.

Im Plenum des Jugendparlaments sitzen 19 Abgeordnete.

In Dreieich wohnen derzeit 2.906 Jugendliche in der vorgegebenen Altersspanne.

Die Wahlbeteiligung bei den Wahlen 2017 lag bei 32,3%. Im Vergleich zu den Wahlen 2015 ist sie um rund 6% gestiegen. Der Grund für die verhältnismäßig niedrige Wahlbeteiligung ist, dass viele der Jugendlichen sich bei den Wahlen nicht ausweisen konnten.

Das Jugendparlament verfügt über einen Etat von 5.000,-€ im Jahr

Es gibt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10,-€ pro Sitzung. Diese kann nicht mehr als zehn Mal im Jahr in Anspruch genommen werden.

Das Jugendparlament besteht aus drei Organen: Dem Vorstand, der Vollversammlung und den Arbeitsgemeinschaften.

Der Vorsitzende verschickt die Einladungen, leitet die Vollversammlungen, steht im Austausch mit den AG-Leitern und behält aktuelle Projekte im Blick.

Die Stellvertreter übernehmen die Aufgaben des Vorsitzenden, wenn dieser verhindert ist.

Der Kassierer behält den Haushalt im Überblick.

Eine Vollversammlung beginnt mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden. Anschließend ist die Tagesordnung eröffnet, die dann Punkt für Punkt bearbeitet und auch protokolliert wird.

Die Tagesordnung legt der Vorsitzende fest. Jeder Abgeordnete kann aber Vorschläge für die Tagesordnung bei ihm einreichen, die dann aufgenommen werden.

Es wird über Ergebnisse der AGs und Besuche bei den Gremien der Stadt gesprochen. Häufig werden auch Vorschläge von AGs oder Abgeordneten debattiert und beschlossen.

Jeder Abgeordnete kann vorschlagen eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Diese kann dann mit einfacher Mehrheit in der Vollversammlung beschlossen werden.

Man kann einer AG beitreten, indem man den jeweiligen AG-Leiter kontaktiert und um Aufnahme bittet. Dies ist allen Jugendlichen möglich – auch wenn sie keine Abgeordneten sind.